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Montag, 10.12.2018

2010 pannenreichstes Jahr beim ADAC



Harter Winter, heiße Sommertage und immer mehr Komfortelektronik: Die ADAC-Pannenhilfe rückte im vergangenen Jahr öfter aus als je zuvor. Hauptursachen waren schwache Batterien sowie Probleme mit Zündung und Reifen. Der ADAC musste vergangenes Jahr Autofahrern in Deutschland so oft zu Hilfe eilen wie noch nie zuvor.

Insgesamt waren die rund 1700 Pannenhelfer laut ADAC exakt 4 250 724 Mal im Einsatz. Gegenüber 2009 sei das eine Steigerung um 8,1 Prozent. Dabei hätten die so genannten Gelben Engel mit ihren rollenden Werkstätten in 84,4 Prozent aller Fälle die liegengebliebenen Fahrzeuge wieder flott gemacht, teilt der Club mit.

Der starke Anstieg sei vor allem dem Wetter geschuldet. So war der harte Winter des letzten Jahres Ursache für schwache Batterien und andere technische Defekte an den Autos.

Aber nicht nur die eisige Kälte sorgte für Probleme. Auch im Sommer waren die Pannenhelfer bei großer Hitze gefordert. Das veränderte Reiseverhalten der Urlauber, immer mehr verreisen mit dem Auto innerhalb Deutschlands, ist nach Angaben des Clubs ein weiterer Grund für die vielen Einsätze. Häufigste technische Ursache für Pannen waren defekte oder leere Batterien.

 

Über 900 000 Mal musste Starthilfe geleistet werden. Die „Komfortelektronik“ wie Steuergeräte, Stellmotoren, Sitzheizung oder Fensterheber belaste die Batterien erheblich. Als störanfällig erwiesen sich auch Zündanlagen und Reifen, gefolgt von der Lichtmaschine. Aber nicht immer, wenn die Gelben Engel gerufen wurden, war das Fahrzeug defekt. Fast 100 000 Autofahrer brauchten Hilfe, weil sie sich ausgesperrt hatten.

 

Der ADAC will in Zukunft teilweise Pannenhilfe für Elektrofahrzeuge bieten. Alle 1700 Pannenhelfer seien bereits „elektrotechnisch unterwiesene Personen“, die Pannenhilfe im normalen Umfang bei Hochvolt-Anlagen der Stromautos leisten könnten, teilt der ADAC mit.

 

 

(Quelle: Focus Online)



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