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Montag, 10.12.2018

Informationen und Gefahren beim Gebrauchtwarenkauf



Knapp 6,5 Millionen Gebrauchtfahrer haben im Jahr 2010 ihren Besitzer gewechselt. Der Anteil der Privatverkäufe lag dabei bei über 90%. Da sich in der Regel der Käufer und der Verkäufer nicht kennen, kann das Risiko groß sein:

Für den Verkäufer besteht das Risiko, dass er nicht weiß, ob das Geld echt ist.

Für den Käufer besteht das Risiko darin, dass bei einem Auto versteckte Mängel auftreten können oder im schlimmsten Fall er das Bargeld loswird, aber kein Auto bekommt.

 

Gerade bei grenznahen Verkäufen zu den osteuropäischen Ländern ist das Käufer- bzw. Verkäuferrisiko recht hoch. Man muss auf beiden Seiten einige Dinge beherzigen, damit das Risiko möglichst klein bleibt.

  • Zum einen sollte man Bargeld nicht visuell offensichtlich mit sich herumführen. Ansonsten besteht die theoretische Gefahr überfallen zu werden.
  • Der Übergabeort sollte nicht zu einsam gelegen sein, sondern am besten an einem belebten Ort.
  • Wenn es um einen hohen Geldbetrag geht und man ist der Verkäufer, sollte das Geld möglichst in einem Geldinstitut kostenlos geprüft werden. Wird die Echtheit dann bestätigt, steht einem erfolgreichen Verkauf nichts mehr im Wege.
  • Ein Kaufvertrag sollte eine Selbstverständlichkeit bei einem Autokauf sein. Hier werden auch die Personalien von Käufer und Verkäufer festgehalten. Dies dient beiden Seiten zur Sicherheit.
Generell gilt: Ein gesundes Misstrauen ist bei einem Autokauf unabdingbar. Bei einem Autokauf im Internet gelten besondere Bedingungen und Tipps. So sollte man z.B. nie Vorkasse leisten und das Auto auch unbedingt vor dem Kauf besichtigen. Gewerbsmäßige Betrüger halten sich auch hier auf.



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