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Dienstag, 11.12.2018

ADAC testet Sommerreifen



Wie sich ein Reifen auf trockener und nasser Fahrbahn, bei Schnee und Eis zeigt, das lässt sich nur in einer aufwändigen Test-Prozedur ermitteln. Nur dann steht fest, für welche Modelle eine ADAC-Empfehlung gegeben werden kann. Vor dem Weg zum Reifenhändler kann man sich hier umfassend informieren.

Im ADAC Sommerreifen-Test 2011: "Genügen Billigreifen oder zahlt sich Premium-Qualität aus?" erfahren Sie alle Testergebnisse zu gängigen Sommerreifen.

 

Als Beispiel hier der Test "175/65 R14 T (2011)":

Herausragendes Ergebnis im Frühjahr 2011: Erstmals schafft es ein Billig-Importreifen (fast) in die Spitzengruppe. Der Apollo Amazer, gefertigt in Indien, zeigt auf trockener Fahrbahn Bestleistungen, bei Nässe ist er immerhin noch "gut". Mit der etwas schwachen Verschleißnote kommt er auf das Gesamturteil befriedigend. Das niedrige Preissegment muß also nicht mehr mit unzureichenden Eigenschaften gleichgesetzt werden. . Bei den bekannten Marken kann man unter fünf "guten" Modellen wählen, und auch in der Achtergruppe der "befriedigenden" Produkte läßt sich durchaus Passendes finden. Deutliche Schwächen bei Nässe zeigten hingegen die Reifen von Sava, Kleber und Debica. Über ein "ausreichend" kommen sie deshalb nicht hinaus. Absoluter Versager bei Nässe war der Dayton D10, der damit als einziger in der Gesamtwertung ein "mangelhaft" kassierte. Hier kann ein noch so günstiger Preis kein Kaufargument sein. Reifenpreise sind ohnehin keine feste Größe: Der Handel kalkuliert sehr individuell und passt die aktuellen Abgabepreise auch recht flexibel der Nachfrage an. So war ein und derselbe Reifentyp im hier getesteten Format für vierzig, aber auch für siebzig Euro zu bekommen, wie unsere Preisrecherche im Januar ergeben hatte. Noch dazu haben zum Frühjahrs-Start die Hersteller Preisanhebungen angekündigt. Preisbewußt einkaufen, ohne an der Qualität zu sparen, dürfte sich derzeit besonders lohnen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie beim ADAC Reifentest 2011 auf www.adac.de

 

(Quelle: ADAC.de)



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