KFZ-Zulassungen & Wunschkennzeichen
Freitag, 22.01.2021

Neuerungen für Autofahrer in 2021: Spritpreise, Bußgeldkatalog, Kfz-Steuer




Ab dem kommenden Jahr müssen sich Autofahrer auf eine Vielzahl von Änderungen einstellen. Für Benzin und Diesel werden die Preise steigen, in vielen Fällen steht eine Erhöhung der Kfz-Steuer an und zudem wird es auch einige Änderungen beim Bußgeldkatalog geben.

Wie nahezu jedes Jahr kommen auch mit Beginn des Jahres 2021 einige Änderungen auf die Autofahrer zu. In zahlreichen Fällen werden Fahrzeuge nach Erhalt teurer, zudem wird es laut Handelsblatt auch beim Bußgeldkatalog viel diskutierte Änderungen geben.

Von der ersten Änderung sind alle mit Diesel oder Benzin betriebenen Fahrzeuge betroffen. Aufgrund der CO2-Preis-Einführung erhöht sich ein Liter Kraftstoff (Diesel und Benzin) im Durchschnitt jeweils zirka um sieben bis acht Cent. Da ab dem 1. Januar 2021 der im Zuge der Corona-Krise abgesenkte Mehrwertsteuersatz wieder von 16 auf 19 Prozent angehoben wird, werden Diesel- und Benzinpreise zusätzlich um etwa drei Cent ansteigen.

Der Kauf konventioneller PKWs mit hohem Verbrauch ist im neuen Jahr mit zusätzlichen Kosten verbunden. Bei der Kfz-Steuer wird 2021 ebenfalls ein CO2-Aufschlag eingeführt, sodass Kfz-Neuzulassungen, die mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen, auch bei der Steuer tiefer in die Tasche greifen müssen.

Nach einem akzeptablen Kompromiss für die Reform des Bußgeldkatalogs wird von Regierung und Ländern immer noch gesucht. Da die im April in Kraft getretene Bußgeld-Novelle einen Formfehler enthielt, gilt seit dem 1. Juli 2020 vorübergehend wieder der alte Katalog. Wird im neuen Jahr eine Einigung erzielt, müssen sich insbesondere Raser und Radfahrer, die Autos gefährden, auf verschärfte Strafen einstellen.

Günstiger wird es ab 2021 für Fahrer von Elektrofahrzeugen. Alle vor 2025 erstmals zugelassenen E-Autos werden von der Kfz-Steuerbefreiung profitieren. Auch Pendler werden belohnt - unabhängig davon, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Die Pauschale wird dann 30 bis 35 Cent je Kilometer betragen.

Quelle: www.chip.de





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