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Montag, 27.09.2021

Lenkradkrallen gegen Autodiebstahl im Test




Der Diebstahl des eigenen Autos ist für Autobesitzer ein absolutes Schreckensszenario. Was also tun? Um Autoknacker abzuschrecken, werden Lenkradkrallen als mechanische Diebstahlsicherung angepriesen. Sie sollen dafür sorgen, ein Auto lenkunfähig zu machen und so einen Diebstahl verhindern, weil sich das Steuer nicht drehen lässt. Lenkradkrallen gibt es schon für kleines Geld. Doch auf sie verlassen sollten sich die Autobesitzer besser nicht.

Zu diesem Ergebnis ist die „Auto-Bild“ (28/2021) gekommen, die insgesamt acht Modelle zu Preisen zwischen 16 und 98 Euro getestet hat. Die Hälfte dieser Lenkradsperren bzw. Lenkradschlösser, wie diese Diebstahlsicherung auch genannt wird, sind mit der Bewertung „mangelhaft“ durchgefallen. Hierunter befinden sich insbesondere die günstigsten Modelle, da sie sich ohne Ausnahme viel zu leicht knacken lassen. So war ein heftiges Wackeln mit einem Werkzeug im Zylinderschloss zum Öffnen der Krallen bereits ausreichend.

Testsieger ist das „Heyner Wheelblockpro“ und mit 98 Euro das teuerste Modell. Es ist das einzige mit Zahlschloss und auch das einzige mit der Bewertung „sehr gut“. Ein jeweils „gutes“ Ergebnis erzielen der „Stoplock Pro Maxiumum Security Steering Wheel Immobiliser“ für 95 Euro und der Preis-Leistungs-Sieger „Artago Special Security Europe 870 Universal“ für 79 Euro. Ein weiteres Modell für 26 Euro erzielt nur ein „ausreichend“. Es sei zwar sehr praktisch und leicht, biete aber kaum Sicherheit.

Übrigens sollen Autofahrer unbedingt berücksichtigen, dass Lenkradkrallen bei größeren Fahrzeugen nur wenig sinnvoll sind, da dann die Lenkräder aufgrund größerer Innenräume selbst mit Kralle noch ausreichend gedreht werden können. Diese Investition lohnt sich daher nicht.

Quelle: www.sueddeutsche.de (© dpa-infocom, dpa:210728-99-574993/2)





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