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Montag, 10.12.2018

Die Kosten für das Unterhalten eines Autos steigen



Aufgrund der immer weiter kletternden Spritpreise als Hauptgrund wurde das Autofahren im letzten Jahr in Deutschland 4 Prozent teurer. Das Autofahren ist somit für immer mehr Geringverdienende zu einem wahren Luxus geworden, denn ein Ende der Preisspirale ist nach bisherigen Schätzungen nicht in Sicht.

Gegenüber 2010 haben sich die Benzin- und Dieselpreise um 9,9 Prozent verteuert. Aber das ist nicht alles. Auch die Prämien für die Autoversicherung haben sich drastisch erhöht. Diese lagen im Durchschnitt bei einer Erhöhung von gut 4 Prozent. Die Versicherer begründen dies mit der steigenden Zahl der Unfälle und der damit verbundenen Reparaturkosten, die sie an ihre Kunden weitergeben müssen. Die Preiserhöhung gilt auch für Ersatzteile und Zubehör, wobei bei der Autoreparatur eine Zunahme von 2,4 Prozent zu verzeichnen war. Stagnierend dagegen sind die Preise für den Erwerb des Führerscheins, die bei ca, 1,5 Prozent liegen. Die hohen Spritpreise belasten insbesondere Arbeitnehmer, die auf ihr Auto gerade in ländlichen Gebieten zwingend angewiesen sind.

Die Fahrt zum Arbeitsplatz, die immer teurer wird, schmälert das Gesamteinkommen der eigenen Familie. Meist müssen Kosten dann an anderer Stelle eingespart werden. So fühlt man sich als Autofahrer von den Mineralölkonzernen ungerecht behandelt, da insbesondere vor Feiertagen und auch den Sommerferien die Spritpreise grundsätzlich einvernehmlich steigen, wie der ADAC jedes Jahr anhand von Beobachtungen feststellt. Nicht umsonst wird das Durchschnittsalter der Autos auf Deutschlands Straßen immer älter.



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