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Montag, 10.12.2018

Die Benzinpreise fallen



Es ist schon bemerkenswert: Nach Wochen im Rekordhoch beim Benzinpreis kann man einen deutlichen Preisrutsch an den Tankstellen in Deutschland feststellen. Man konnte unschwer ersehen: Mit einem Benzinpreis von bis zu 1,60 Euro für einen Liter Super ist das Fahren mit dem Auto zu einem wahren Luxus geworden.Diesel kostete um die 1,35 Euro je Liter.

 

Seit seinem Höchststand vor zehn Tagen ist der Preis für Superbenzin damit um gut neun Cent je Liter zurückgegangen. Der Preis für Rohöl ist in Rotterdam gefallen.

Aber nicht immer hat der Ölpreis etwas mit den tatsächlichen Spritpreisen für die Verbraucher zu tun:

Am Montag stabilisierte sich der Rohölpreis für die Nordsee-Sorte Brent bei rund 112 Dollar je Barrel. Im April waren es mehr als 125 Dollar. Man könnte jetzt denken, dass mit sinkenden Rohölpreisen auch die Spritpreise gesenkt werden. Doch auch lt. dem ADAC ist dies nicht immer der Fall. Der Spritpreis an den Tankstellen ist nämlich ein sehr sensibles Thema, das nicht nur Börsenschwankungen unterliegt, sondern auch vielen anderen Faktoren.

 

Ein wichtiges Kriterium für erhöhte Spritpreise an den Tankstellen sind beispielsweise Krisenherde auf der ganzen Welt. Hierzu gehören auch Kriege in Ölförderungsgebieten. Dies in Verbindung mit Börsenspekulanten lässt den Benzinpreis ganz schnell in die Höhe schnellen. Es ist schon beachtlich: Sobald im Nahen Osten Unruhen herrschen klettert unabhängig vom Rohölpreis der Benzinpreis meist nach oben. Der Benzinpreis unterliegt somit starken emotionalen Schwankungen.

Man glaubt manchmal gar, dass die Tankstellen nur nach einer Begründung suchen abgesehen von Feiertagen und Ferien eine Erhöhung durchzuführen. Aber auch die E10 Einführung, die ja im Moment gescheitert ist, hat an der Preisschraube für normales Super erheblich gedreht.



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