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Dienstag, 28.01.2020

Diese Merkmale enttarnen einen Unfallwagen




Der favorisierte Gebrauchtwagen begeistert mit Motorisierung, Ausstattung und anderen bevorzugten Attributen; und der Preis passt auch. Doch ob mit dem Fahrzeug wirklich alles in Ordnung ist oder sich hinter der überzeugenden Fassade vielleicht sogar ein Unfallwagen verbirgt, ist für den Laien auf den ersten Blick meist nicht zu erkennen. Was also tun, damit der Gebrauchtwagenkauf nicht zum Fiasko wird?

Bevor der Zuschlag erfolgt, sollte trotz aller Begeisterung eine kritische Betrachtung des Fahrzeugs erfolgen. Marcel Ott, Leiter Produktmanagement Schadengutachten der DEKRA gibt Folgendes zu bedenken: „Zuvor sollte unbedingt geklärt werden, ob das vermeintliche Traumauto nicht vielleicht doch mal in einen Unfall verwickelt war.“ Das Problem sei, das ein Unfallwagen für den Laien auf den ersten Blick nicht zu erkennen sei. Verdeckte Schäden wie beispielsweise die unsachgemäße Durchführung von Lackier- oder Karosserie-Instandsetzungsarbeiten lassen sich nur nach eingehender Suche entdecken.

Bedenkliche Hinweise seien ungleiche Spaltmaße eines Blechteils zu angrenzenden Karosserieteilen, deutlich sichtbare Knitterspuren am Unterboden, schlecht schließende Motorhauben und Türen, Farbunterschiede beim Lack sowie Abnutzungserscheinungen. Stutzig sollte der Kaufinteressent auch werden, wenn bei den Reifen ein ungleiches Verschleißbild auftritt oder wenn das Fahrzeug bei der Probefahrt in eine Richtung zieht.

Versteckte Hinweise auf Schäden durch einen Unfall suchen (lassen)

Um auf Nummer sicher zu gehen, ist es auf jeden Fall empfehlenswert, vor dem Gebrauchtwagenkauf einen Fachmann zurate zu ziehen, der das Auto auf Herz und Nieren prüft. So bleiben Käufer vor bösen Überraschungen verschont und können nach dem Kauf die Fahrt im neuen Traumwagen ohne Bedenken genießen.

Quelle: Darmstädter Echo vom 30. November 2019





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