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Samstag, 18.11.2017
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So funktioniert der Wechsel der Kfz Versicherung zum 1.1.2018



Starke Preis-/Leistungsschwankungen und Unterschiede in Qualität und Service sind die häufigsten Gründe, warum die Kfz-Versicherung gewechselt wird. Und wie jedes Jahr werden von den Versicherern auch im Herbst 2017 wieder Tarifanpassungen durchgeführt. Dadurch kommen die meisten Versicherten in den Genuss eines außerordentlichen Kündigungsrechts.

Worauf bei einem Wechsel zu achten ist und wie er ohne Komplikationen funktioniert, erklären wir hier.

Ab wann sich ein Wechsel lohnt

Welche Ersparnis durch einen Wechsel erzielt werden kann, lässt sich am besten mit einem (Online-) Versicherungsvergleich feststellen. Dafür sollte jedoch ausreichend Zeit eingeplant werden, da nicht nur die neuen Versicherungen verglichen werden müssen, sondern interessant erscheinende Angebote mit der aktuellen Versicherung verglichen werden müssen. Hierfür werden die Versicherungsunterlagen (Police) benötigt. Ist das geklärt und eine neue Versicherung gefunden, muss mit dem alten und neuen Versicherer noch das Vertragliche geregelt werden.

Was eine lohnenswerte Ersparnis anbelangt, wird das natürlich von den Versicherten ganz individuell beurteilt. Es gibt Autofahrer, die sich bereits mit einer Ersparnis von 10 Euro zufriedengeben, bei anderen wird es erst ab 100 Euro interessant. Für die Vorbereitungen eines Wechsels der Kfz-Versicherung beträgt der Zeitaufwand maximal zwei Stunden. Ein Versicherungsvergleich lohnt sich allerdings immer, da hier bereits deutliche Unterschiede der einzelnen Versicherer zu erkennen sind.

Wichtiger Aspekt: Service- und Leistungsqualität

Viele Kfz-Versicherte wechseln, weil sie mit den Leistungen und/oder der Servicequalität ihres Versicherers nicht zufrieden sind. Beides sind Kriterien, die den eigentlichen Wert einer Versicherung ausmachen. Wer mit seiner Kfz-Versicherung unzufrieden ist, nutzt den Aspekt einer möglichen Ersparnis jedoch als zusätzlichen Motivator für einen Versicherungsvergleich. Perfekt wäre es, wenn sich ein Anbieter findet, der nicht nur sinnvolle Leistungen in seinem Portfolio aufweisen kann und mit einem exzellenten Service glänzt, sondern auch seit mehreren Jahren zu den günstigsten Anbietern gehört.

So funktioniert der Versicherungswechsel

Der Wechsel der Kfz-Versicherung ist unkompliziert. Die Deadline für die Kündigung ist der 30. November eines jeden Jahres. Bis zu diesem Termin muss dem bisherigen Versicherer die Kündigung in schriftlicher Form (Brief oder Fax) vorliegen. Um den Versicherten einen Tarifvergleich und demzufolge einen möglichen Wechsel zu erschweren, versenden zahlreiche Versicherungen die Beitragsrechnung für die vereinbarte Versicherungsprämie hinsichtlich des Stichtags für die Kündigung sehr spät. Wer vor dem Kündigungstermin schon einen Versicherungsvergleich gemacht und die besten Angebote mit seiner aktuellen Versicherung verglichen hat, ist auf einen eventuellen Wechsel bestens vorbereitet und kann auch kurzfristig reagieren.

Was geschieht nach der Kündigung des alten Vertrages?

Wurde der aktuelle Vertrag spätestens zum 30.11. (fristgerecht) gekündigt, endet er zum 1. Januar um 0.00 Uhr. Zu diesem Stichtag wird ein neuer Vertrag benötigt. Möglicherweise hat der aktuelle Versicherer ein neues Angebot unterbreitet, sodass ein Wechsel unter Umständen gar nicht nötig ist. Soll jedoch ein Wechsel erfolgen, erhält der Versicherte von seiner Versicherung eine Kündigungsbestätigung. Außerdem wird die Zulassungsbehörde darüber in Kenntnis gesetzt, dass die Kfz-Versicherung zum 1.1. um 0.00 Uhr endet.

 

Nach Abschluss der neuen Versicherungspolice informiert der neue Versicherer die Behörde über die Übernahme des Versicherungsschutzes zum 1. Januar des kommenden Jahres. Die Weitergabe eines bestehenden Schadenfreiheitsrabattes wird automatisch von der alten an die neue Versicherung übermittelt.

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